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Der Projekttag gliedert sich in vier thematische Blöcke. Der Einstieg in die Thematik erfolgt im ersten Block durch eine Auseinandersetzung mit der Anschlussfähigkeit rechtsextremer Ideologien an den Alltagsverstand vieler Menschen. Dies geschieht durch die Reflektionen von als typisch geltenden Eigenschaften, welche verschiedenen Nationalitäten zugeschrieben werden. Hierbei zeigt sich der nahe liegende Zusammenhang von Vorurteilen und Alltagsrassismus. An dieser Stelle werden Möglichkeiten gezeigt, wie jede/r Einzelne Diskriminierung und Rassismus erkennen, hinterfragen und couragiert handeln kann. Zu Beginn des zweiten Blockes bringen die Teilnehmer_innen (TN) ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Thema Rechtsextremismus ein. Darauf aufbauend erarbeiten die TN die Merkmale extrem rechten Denkens. Dabei wird vorrangig die Einstellung gegenüber dem vermeintlich typischem Auftreten von Rechtsextremisten betrachtet. Im dritten Block beschäftigen sich die TN mit den Strategien der Rechtsextremist_innen. Anhand eines Filmes wird gezeigt, wie Rechtsextreme versuchen Aktivitäten in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens, sei es auf der Straße, in der Kommunal- und Landespolitik oder durch Musik, miteinander zu verknüpfen. Hier arbeitet das gesamte Spektrum, von dem „braven Bürger“ imitierenden bis zum gewaltbereiten Rechtsextremisten zusammen. Besondere Brisanz und Handlungsbedarf bekommt das strategische Vorgehen der Rechtsextremen in strukturschwachen ländlichen Regionen, auf welche sie es gezielt absehen. Die TN werden ermutigt sich mit den Zuständen in diesen Regionen zu beschäftigen, Perspektiven ohne Rechtsextremisten für diese zu suchen und zu diskutieren. An diesem Punkt setzt der vierte Block ein. Nachdem die TN die Thematik Rechtsextremismus hinsichtlich Ideologie, Anknüpfungspunkten in die Mitte der Gesellschaft, dessen Strategien nicht nur im ländlichen Raum erarbeitet und sich dazu positioniert haben, wird die Rolle und Chance des eigenen Handelns thematisiert. Die TN versetzen sich in Situationen, in denen Courage gefragt ist. Sie entwerfen Handlungsmöglichkeiten und beschäftigen sich mit möglichen Hindernissen, um letztlich fit für die Realität zu sein. Der Tag endet mit einem Zusammenfassungs- und Auswertungsblock, in welchem sie u.a. erfahren, wie sie mit anderen Jugendlichen im Land zur Thematik in Kontakt treten können
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