- Denk Dir eine Situation aus, in der ein Mensch belästigt, bedroht oder angegriffen wird (Bsp.: ein farbiges Mädchen wird in der Bahn von zwei glatzköpfigen Männern angepöbelt).
- Überlege dir, was du in einer solchen Situation fühlen würdest.
- Überlege dir, was genau du in einer solchen Situation tun würdest.
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- Konzentriere dich darauf, das zu tun, was du dir vorgenommen hast. Lasse dich nicht ablenken von Gefühlen wie Angst und Ärger.
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- Reagiere immer und sofort, warte nicht darauf, dass ein anderer hilft. Je länger du zögerst, desto schwieriger wird es einzugreifen.
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- In der Bahn: Nimm dein Handy und rufe die Polizei oder ziehe die Notbremse.
- Im Bus: Alarmiere den Busfahrer
- Auf der Straße: Schreie laut, wenn Du keinen direkt ansprechen kannst am besten "Feuer!", darauf reagieren dann die meisten.
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5. Erzeuge Aufmerksamkeit |
- Sprich andere ZuschauerInnen persönlich an.
- Ziehe sie in Verantwortung: "Sie in der gelben Jacke, würden Sie bitte den Busfahrer rufen?".
- Sprich laut & fest. Deine Stimme gibt dir Selbstvertrauen und ermutigt andere zum Einschreiten.
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6. Verunsichere den Täter |
- Schreie laut und schrill. Das geht auch, wenn die Stimme versagt.
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- Nimm Blickkontakt zum Opfer auf. Das vermindert seine Angst.
- Sprich das Opfer direkt an: "Ich helfe Ihnen".
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- Spiele nicht den Helden und begebe dich nicht in Gefahr.
- Setze keine Waffen ein, diese führen häufig zur Eskalation.
- Fasse den Täter niemals an, er kann dann schnell aggressiv werden.
- Lass dich selbst nicht provozieren, bleibe ruhig.
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9. Provoziere den Täter nicht |
- Duze den Täter nicht, damit andere nicht denken, du würdest ihn kennen.
- Starre dem Angreifer nicht direkt in die Augen, das könnte ihn noch aggressiver machen.
- Kritisiere sein Verhalten, nicht aber seine Person.
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- Beobachte genau und merke dir Gesichter, Kleidung und Fluchtweg der Täter.
- Erstatte Anzeige und melde dich als Zeuge. Hilfreich kann es dabei sein ein Gedächtnisprotokoll des Vorfalls anzufertigen.
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