Über diese WebseiteProjekttag buchenKontaktImpressumSuche
Forum - Diskussion
Speak out loud!
PT Rechtsextremismus
Über den Projekttag
Ablauf des PTs
Courage 1x1
Stimmen zum Projekttag
Antirassistisches Agieren
Hürden des Handelns
Wer ist Nazi?
Was ist hier rassistisch?
Die Hürden des Handelns
1. Hast Du das Ereignis gerade bemerkt?
Die erste Vorraussetzung ist, dass man selber bemerkt, dass eine Person belästigt wird. Wenn dies geschieht, ist man selbst ein Teil der Situation.
 
2. Hast Du diese Situation als Notfall oder Bedrohung für die Person erkannt?
Ordne ich die Situation als Notfall ein, weil jemand angemacht wird oder sehe ich das als eine harmlose Kabbelei an? Je mehr Leute den Vorfall ignorieren, desto schwieriger wird die persönliche Einstufung als Notfall. Merkmale einer Notsituation:
  • Person ist erkennbar unfreiwillig in der Situation
  • körperliche/ seelische Bedrohung liegt vor
  • Person kann sich nicht selbst helfen, benötigt Hilfe von außen (ist abhängig von der Hilfe)
 
3. Fühltst Du Dich zuständig und hast eine Verantwortung bei Dir (zur Hilfestellung) erkannt?

Erst wenn ich die Situation als eine erkannt habe, in der jemand von außen eingreifen muss, kommt die Frage: „Fühle ICH mich dafür zuständig, oder ist das gar nicht meine Angelegenheit?“ Schnell kann kommen: da sind doch noch andere (näher dran), die eingreifen können. Wichtig: jedes Eingreifen ist von Nöten, also auch meins!

  • Frage dich, wie sich die Person fühlt, und auf welche Art und Weise du helfen kannst!
  • Reagiere immer und schnell, und warte nicht bis andere Personen eventuell helfen
  • Je länger du wartest, desto schwieriger fällt dir das Eingreifen
 
4. Welche Handlungsoptionen stehen zur Verfügung? Was hast Du gedacht und dann gemacht?

Die Erkenntnis zum Eingreifen lässt dass WIE des Handelns folgen. Was kann ich tun? Ist ein direktes Eingreifen, ein Ansprechen des Opfers oder vielleicht ein sofortiger Anruf bei der Polizei am besten?

  • Erzeuge zunächst Aufmerksamkeit
  • Sprich andere Leute/ Zuschauer persönlich an
  • Und erzähle Ihnen, was Sie machen sollen
  • Sprich dabei mit lauter und fester Stimme, das gibt dir Selbstvertrauen und ermutigt die andern Leute
  • Rufe die Polizei, Krankenwagen etc.
 
5. Eingreifen

Das nicht wissen, wie ich helfen kann und auch eine mögliche Angst vor Folgen (z.B. Verletzungen oder peinliche Situation) kann mich am Eingreifen hindern.

  • Spiel nicht den/die Helden/Heldin und bringe dadurch dich oder andere in Gefahr
  • Benutze keine Waffen, es kann eskalieren
  • Den/die TäterIn nicht anfassen, denn es kann zu Provokation und zusätzlicher Aggression führen
  • Lass dich nicht selbst provozieren, sondern behalte einen klaren Kopf


 
6. Hilfeleistung „Helfen macht Spaß“

Erst wenn ich die gedanklichen Hürden genommen habe, werde ich eingreifen und eine Hilfeleistung durchführen.

Die ersten 5 Schritte laufen in der Realität meist ganz schnell und auch teilweise unbewusst ab. Von Vorteil ist es, wenn du dir bewusst bist, dass du in so eine Situation kommen kannst. Hilfreich ist ein Perspektivwechsel, der mir sagt, was ich an der Stelle des Opfers gut finden würde. Ein Eingreifen – MEIN Eingreifen – ist nötig.

Wichtig: Ein kleiner Schritt ist besser als keiner! Nie das eigene Leben in Gefahr bringen!

 
mehr zum Thema
Newsfeeds
Links / Downloads
Satire gegen Rechts
Games
Polls
Der Projekttag hat mir gefallen.
 
Die NPD sollte verboten werden
 
© 2010 speak-out-loud mit freier Software Joomla und SMF